Das Klavier, meine große Liebe !!!

Wer ist die Tastenflüsterin?

 Pianistin Hauke Kranz steigt auf einen Baum
Foto: Jasmin Bojé

 

 

 

Ich bin Hauke Kranz - Die Tastenflüsterin,

Pianistin und Komponistin.

 

 

 

Musik ist in meinem Leben, seit ich denken kann!

Sie ist in meinem Kopf, in meinem Herzen und fließt aus meinen Fingern.

 

 

 

 

 

 

Wenn meine eigenen Kompositionen ins Spiel kommen, wird es magisch:

 

Meine Konzerte sind Gespräche ohne Worte mit Dir.

Ich lasse die Tasten sprechen, und Dein Herz wird weit und weich.

Du erinnerst Dich an lang verschüttete Gefühle und erlebst ein tiefes Ankommen bei Dir.

 

 


Wie alles begann:

Kind am Klavier, versunken, spielt mit einem Finger auf den Tasten
Foto: pixabay

 

 

Weihnachten 1968:

 

Ein vierjähriges Mädchen steht im Schlafanzug vor einem großen schwarzen Klavier und versucht, die Melodie auf den Tasten zu finden:

"Vom-Him-mel-hoch-da-komm-ich ..."

 

 

Noch im 1-Finger-System, aber mit jedem passenden Ton leuchtet ihr Gesicht immer mehr, und die Kinderstimme singt aus vollem Hals dazu.

 

 

 

Das waren meine ersten Schritte am Klavier, und ich erinnere mich noch gut an das aufregende Gefühl, diesem Ding so schöne Töne zu entlocken.

Meine erste Begegnung mit "selbstgemachter" Musik war einfach magisch!

 

In unserem  Haushalt war Musik allgegenwärtig.

Mein Vater (Kirchenmusiker) und meine Mutter sangen mit uns. Es liefen Plattenaufnahmen, wenn wir Kinder abends in den Betten lagen. Und schon früh durfte ich meine Eltern zu Proben und Konzerten begleiten. 

Auch wenn ich dabei meistens auf irgendeinem Schoß einschlief - von wunderbaren Klängen umgeben.

 

 

 


Der erste Unterricht - Vorbilder!

 

 

Zunächst übernahm mein Vater die Aufgabe, meinen musikalischen Entdeckungsdrang in die richtigen Bahnen zu lenken.

Er unterrichtete mich, wann immer er Zeit fand ... und wenn ich schon wieder ein Stück "gefressen" hatte und neuen Input brauchte.

 

Wenn einer seiner Musikerkollegen auf Konzerttour bei uns übernachtete, zeigte ich stolz meine Fortschritte und bekam manchmal sogar eine Unterrichtsstunde oder einen Eintrag ins Poesiealbum:

"Meine liebe Künstlerin-Kollegin ... wenn so fleissig, wie begabt bist, wirst eine große Meisterin werden ..."

 

Meine Vorbilder waren meine erste "richtige" Klavierlehrerin, zu der ich ab dem 9. Lebensjahr geschickt wurde, danach die Bremer Konzertpianistin Marianne Krasmann, von der ich ganz "nebenbei" so viel über Pädagogik gelernt habe, und später meine Klavierprofessorin Birgid von Rohden.

Sie haben mich inspiriert, geprägt und mir schon ganz früh gezeigt, was alles zum Musiker-Sein dazu gehört.

 

 

 

"Musik berührt und verbindet ... öffnet die Herzen ... und lässt uns das Leben spüren!"

 

 

 

Viele Stunden hab ich übend am Klavier verbracht. Bin gescheitert und hab geflucht, wenn es (noch) nicht klappen wollte. Aber irgendetwas in mir wusste:

Wenn ich dranbleibe, dann kommt irgendwann der Moment, wo aus dem Geholpere wunderbare Musik wird.

Und in meiner Erinnerung waren das immer wieder Momente voller Stolz und Glück!

 

Und natürlich wollte dieses Glück dann geteilt werden. Ich hab mich gern gezeigt mit meinem Können, denn neben der Anerkennung und dem Applaus spürte ich schon damals "zwischen den Zeilen", dass mein Spiel etwas bei den Zuhörern bewegte:

Da war plötzlich eine zarte Schwingung von Berührung und Verbindung im Raum ... wie von Zauberhand!

Heute weiss ich, dass sich in diesen Momenten meine Gabe zum ersten Mal gezeigt hat - DIE TASTENFLÜSTERIN!

 

 

Die Tastenflüsterin buchen?

 

 


Sinnkrise: Ist das Klavierspielen wirklich MEINS?

 

 

 

Mit 16 Jahren (mitten in der Pubertät) gab es einen ersten Riss in dem musikalischen Faden meines Lebens:

 

Zum ersten Mal stellte ich mir die Frage, warum ich all die vielen Stunden des Übens auf mich nahm.

Die Auftritte, die ich bisher so geliebt hatte, wurden mühevoller, und ich hatte plötzlich mit heftigem Lampenfieber zu kämpfen. Mit dem Erfolg wuchsen die Erwartungen von aussen und auch mein eigener Ehrgeiz.

Der Druck wurde immer größer, und ich immer unglücklicher ...

Und auf einmal wusste ich nicht mehr:

 

  • Mache ich das hier nur, weil ich von Kind an nichts anderes kenne?
  • Weil ich auf diese Weise meine Sehnsucht nach Anerkennung und "Geliebt-sein" stillen möchte?
  • Ist das Klavierspielen wirklich MEINS?

 

Ich war zum ersten (und nicht zum letzten) Mal an dem Punkt, mich neu zu entscheiden!

 

 

 

Manchmal entscheidet das Leben für Dich ...

 

 

Damals hab ich zwei Jahr lang das Klavier nicht mehr angerührt.

Mich anderen Hobbys (Reiten, Sport) gewidmet. Und nebenbei angefangen, mir mein Taschengeld mit Blockflötenunterricht aufzubessern. Es sollte sich noch zeigen, dass dieser Nebenjob mir den Weg zu meiner ersten Anstellung ebnen würde.

 

Kurz vor dem Abitur wusste ich immer noch nicht, was ich beruflich machen wollte.

Doch dann gabs da plötzlich diesen Gedanken im Kopf: 

"Mach doch das, was Du am Besten kannst. Irgendwas mit Menschen ... und Musik!"

Ich entschied mich für ein Studium der Musikerziehung mit dem Hauptfach Klavier an der Hochschule für Künste Bremen.

 

 

 

Es fühlte sich an wie eine reine Kopfentscheidung ... und doch war es ein Ruf des Lebens!

Schnell zeigte sich, dass mein Talent nicht nur im Klavierspielen lag, sondern dass ich mit Leichtigkeit und Freude anderen Menschen dieses "Handwerk" vermitteln konnte.

In dieser Zeit bekam ich auch meinen ersten Vertrag an der Kreismusikschule des Landkreises Diepholz als Blockflöten- und Klavierlehrerin.

 

Und die Künstlerin in mir wurde wieder wach!

 In den folgenden Jahren gab ich viele Solokonzerte im In- und Ausland, hatte Rundfunkaufnahmen, spannende Auftritte mit Orchestern und spielte in wechselnden Kammermusikformationen.

 

 

Mehr zu meinem musikalischen Lebensweg ...

 

 


Beruf oder Berufung - wo gehts lang?

 

 

2003: Nach 20 Jahren an der Musikschule bin ich müde, ausgebrannt und unglücklich.

Ich fühle mich nicht mehr wertgeschätzt und meine Fähigkeiten als Spezialistin für den individuellen Einzelunterricht

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene scheinen nicht gebraucht zu werden.

Mein Körper wehrt sich auf seine Weise: Migräne und erste Anzeichen einer Fingerarthrose ...

 

Der Unterrichtsalltag lässt mir keine Zeit mehr für musikalische Projekte.

Und so kann ich die Künstlerseele in mir irgendwann nicht mehr spüren.

 

An diesem Tiefpunkt bleibt nur ein Befreiungsschlag: Die Selbstständigkeit!

 

 

 

Das ist mein Weg!

 

  • Klavierunterricht mit der Spezialisierung auf Erwachsene
  • Meine eigenen Kompositionen - die Piano Songs!                                                                                                    

 

Hauke Kranz von hinten, tanzt zu Klaviermusik einen Waldweg entlang
Foto: Jasmin Bojé

 

 

 

 

 

     Frei von inhaltlichen Vorgaben 

 

     und nur für mich selbst verantwortlich

 

     konnte ich nun neue Wege gehen!                                                                                                                         

 

 

 

 

 

Ich entdeckte meine Leidenschaft für die Arbeit mit erwachsenen Klavierschülern, ihre besonderen Bedürfnisse und Wünsche. So oft hatte ich schon diesen Satz gehört:

“Ich wollte ja schon immer ein Instrument spielen lernen, aber in meiner Kindheit ging das nicht, weil … !“   

                    

 

Und die erste Frage war immer:                                                                                                                                   

Kann man als Erwachsener noch Klavierspielen lernen?                                                                                                              

 

Meine Antwort ist:    

Ja sicher, Erwachsene Ü50 lernen anders, brauchen andere Unterrichtsbedingungen und -methoden als Kinder und Jugendliche. Aber in einem individuell zugeschnittenen Setting mit viel Ruhe und ohne Leistungsdruck ist ganz viel möglich.

 

Das hat mich in all den Jahren sehr glücklich gemacht und „genährt“.    

Und irgendwann kam auch die Musikerin in mir wieder zum Vorschein!                                                                              In meinen Mitsingkonzerten, in der Kammermusik und bei der Klavierbegleitung von Chören - 

und seit einigen Jahren auch in Solokonzerten mit meinen eigenen Kompositionen – den Piano Songs.

 

In den letzten 15 Jahren hab ich  eine rasante Entwicklung hingelegt:

 

  • Von der „Wald-und Wiesen“- Klavierlehrerin zur Fachfrau für Erwachsenenunterricht.                               
  • Von der klassischen Pianistin zur "Tastenflüsterin".                                                                                                                            
  • Von der reinen Interpretin zur Komponistin von eigenen Klavierstücke                                                            und zur ersten CD "A new Dawn"(2017)                                                                                                                                                                       
  • Das zweite Album "Open Skies" ist im Oktober 2019 erschienen.                                                                   

 

 

In der Saison 2020/21 werde ich wieder unterwegs sein, um die Menschen mit meinem neuen Konzertprogramm 

zu verzaubern. 

Vielleicht auch in Ihrer Nähe? 

 

 

 

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