Das Klavier, meine große Liebe !!!

 Pianistin und Komponistin Hauke Kranz im Dünengras auf Langeoog
Foto: Deff Westerkamp

 

 

 

 

 

Ich bin Hauke Kranz - Die Tastenflüsterin,

Pianistin und Komponistin.

 

 

 

 

In der heutigen schnelllebigen Zeit leiden wir zunehmend unter der Hektik und dem Leistungsdruck. Wir finden kaum noch zur Ruhe, verlieren uns im Alltag und die Sehnsucht nach Momenten der Stille, Geborgenheit und dem Ankommen im Hier und Jetzt wird immer größer.

Mit meiner Musik möchte ich da ein Gegengewicht schaffen und Räume öffnen, wo Du Dich tief entspannen und bei Dir einfliegen kannst. 

 

 

 

 

 

 

Wie alles begann:

Hauke Kranz als Kind am Klavier, versunken
Foto: privat

 

 

 

Weihnachten 1968 – ich bin gerade vier Jahre alt - stehe ich im Schlafanzug vor dem großen schwarzen Klavier im Arbeitszimmer meines Vaters und versuche, eine Melodie auf den Tasten zu finden: "Vom-Him-mel-hoch-da-komm-ich ...“.    Ich kann mich noch gut an meine Hartnäckigkeit erinnern und an das aufregende Gefühl, als aus den einzelnen Tönen auf einmal Musik wurde.

 

         

In unserem Haushalt war Musik allgegenwärtig: Mein Vater (Kirchenmusiker und Pianist) und meine Mutter spielten mehrere Instrumente, sie sangen viel mit uns und schon früh durfte ich meine Eltern zu den abendlichen Proben von großen Chorwerken und Konzerten begleiten. Mitten zwischen den MusikerInnen und  SolistInnen, die mich abwechselnd auf dem Schoß hielten, fühlte ich mich so wohl und geborgen, dass ich immer einschlief – von wunderbaren Klängen umgeben.

 

 

 

 

 

Schon früh, ab dem vierten Lebensjahr bekam ich Klavierunterricht und der Weg zur klassischen Pianistin war vorgezeichnet. Doch während der Pubertät bekam ich erste Zweifel. Das Üben nahm so viel Raum ein, dass die Zeit für meine anderen Interessen (Reiten, Leichtathletik …) immer weniger wurde. Nach einem schweren Reitunfall mit 16 Jahren lag ich mehrere Wochen im Krankenhaus und hatte zum ersten Mal Zeit, über meine Zukunft nachzudenken. Und ich stellte mir ernsthaft die Frage, ob das Klavierspielen wirklich "meins" war. 

 

 

Beruf oder Berufung - wo gehts lang?

 

Ich meldete mich dennoch zum Musikstudium an. Und auch, wenn sich das wie eine reine Kopfentscheidung anfühlte – es war offensichtlich ein Ruf des Lebens! Schnell zeigte sich, dass ich wieder Freude am Klavierspielen hatte, und auf der Konzertbühne fühlte ich mich zuhause und angekommen bei mir.

 

Viele Jahre war ich mit Leidenschaft als Pianistin unterwegs, gab Solokonzerte im In- und Ausland (Italien, Niederlande …), hatte Rundfunkaufnahmen (u.a. bei Radio Bremen), Auftritte mit Orchestern (z.B. dem Hochschulorchester Bremen) und spielte in wechselnden Kammermusikformationen – zuletzt im „Trio Sonorita“ (Klavier, Klarinette, Cello).   

 

Ich merkte nicht, wie schleichend meine eigenen Erwartungen an mich selbst immer höher wurden. Der Leistungsdruck,      z. Bsp. an Wettbewerben teilzunehmen, und der ewige Vergleich mit der „Konkurrenz“ ließen mich nicht mehr zur Ruhe kommen. Irgendwann habe ich mich dabei selbst verloren, mein Körper streikte, und ich war völlig ausgebrannt.                Mit Anfang 40 gab ich meine klassische Karriere auf und habe damals die Künstlerin in mir bewusst verabschiedet – ein langer und schmerzhafter Prozess.

 

                         

Die Geburt der Tastenflüsterin!

Hauke Kranz - Die Tastenflüsterin an einem Flügel der Pianova Reitakademie
Foto: Akka Fotografie

 

 

 

 

Eines Abends saß ich erschöpft von einem langen Arbeitstag als Klavierlehrerin am Klavier und versuchte wie so oft, mich beim Spielen zu entspannen und meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Doch irgendetwas war anders als sonst. Anstatt wie gewohnt die Klavierstücke aus meinem klassischen Repertoire zu spielen, stiegen da plötzlich Melodien und Harmonien aus meinem Inneren auf, die mir die Tränen in die Augen trieben.

 

 

 

 

 

Ich folgte diesen Impulsen, und es entstanden die ersten eigenen Kompositionen, mit denen ich mich trösten, halten und wieder lebendig fühlen konnte. Und nicht genug – mir wurde schnell klar, dass ich diese Musik in die Welt bringen MUSS! Damit sie nicht nur mir, sondern ganz vielen Menschen Halt, Geborgenheit und neues Vertrauen ins Leben geben kann.

Kurzerhand nahm ich ein wackeliges erstes Video am Klavier auf, um mich damit im geschützten Raum einer vertrauten Frauengruppe im Internet zu zeigen. Kaum hatte ich mit zittrigen Fingern auf „Posten“ geklickt, kamen die ersten begeisterten und berührenden Reaktionen und Kommentare. Mit dieser großen Resonanz hatte ich nicht gerechnet.            Nur wenig später (2017) entschied ich mich, mein erstes Album „A new Dawn“ zu veröffentlichen. 2019 folgte die CD „Open Skies“, und jetzt habe ich gerade die Studioaufnahmen zu meinem neuen Album „Beyond Boundaries – jenseits aller Grenzen“ beendet, das am 28. Oktober 2022 erscheinen wird.

 

 

  

Das Klavier hat mich auf magische Weise immer wieder zu mir zurückgeholt. Deswegen bin ich heute als Tastenflüsterin unterwegs und möchte diese Erfahrung an Dich weitergeben. Meine Konzerte sind Gespräche von Herz zu Herz - tief und berührend. Du kannst Dich in die warmen, umhüllenden Klänge fallen lassen und Dich daran erinnern, wer Du wirklich bist.

 

 

 

Du möchtest mehr von mir erfahren, hinter die Kulissen der Künstlerin Hauke Kranz schauen und hautnah miterleben, wie mein neues Album entsteht? Dann trag Dich gern in meinen Newsletter „Neues von der Tastenflüsterin“ ein und werde Teil der Reise. 

 

 

So klingt meine poetische Klaviermusik: